Chance Schatten-IT – Marketing und Vertrieb sind gefordert

Wenn nicht die IT-Abteilung, sondern beispielsweise die Finanzabteilung oder das Marketing selbst IT-Lösungen anschafft, spricht IT-Business von Schatten-IT. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der IT-Ausgaben fließen heute bereits über diesen Kanal. Das ändert die Rolle des CIO, vor allem aber eröffnet es IT-Hardwareanbietern neue Vertriebswege. Viele Unternehmen sind dann allerdings gefordert, ihre Kommunikation zu überdenken. Die wenigsten Entscheider in Fachabteilungen interessieren sich für technische Details. Vermitteln Sie Ihnen, was Ihnen der Einsatz Ihrer Produkte im Arbeitsalltag bringt!

 Schatten-IT

Bitkom-Prognose – Potenzial im Hardwaresektor nutzen

Einen Rückgang des Geschäftes mit TK-Infrastruktur, Endgeräten sowie TK-Diensten um knapp ein Prozent prognostiziert der Branchenverband Bitkom für dieses Jahr. Nicht davon betroffen ist der IT-Hardwaresektor. Zusammen mit Software und Dienstleistungen soll er knapp 80 Milliarden Euro erwirtschaften – 2,4 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Dessen ungeachtet stehen die einzelnen Unternehmern unter Druck: der Hardwaremarkt konsolidiert sich. Gute Aussichten haben die Unternehmen, die es verstehen, der Preisdiskussion etwas entgegen zu setzen: Überzeugen Sie Ihre Kunden von Ihren einmaligen Produkten!

Bitkom Prognose 2015

Service als Schlüssel: was Dienstleister von der Königshöhe lernen können

Leider passiert es mir immer wieder, dass ich Dinge verliere oder irgendwo liegenlasse. Mein Autoschlüssel ist nun ganz von selbst zu mir zurückgekehrt – kein Wunder, sondern guter Service.

© http://www.restaurant-koenigshoehe.de/
© http://www.restaurant-koenigshoehe.de/

Ich hatte seit einiger Zeit meinen Autoschlüssel nicht mehr gesehen, aber da wir praktischerweise zwei haben und ich eigentlich sicher war, ihn in einer Jackentasche, in der Küche oder sonst wo wiederzufinden, hatte ich mir bis zum Sonntag keine großen Gedanken darüber gemacht. Glücklicherweise blieb mir die verzweifelte Suche nach dem Schlüssel erspart. Und das kam so: Unser Lieblingsitaliener ist die Königshöhe . Ein zum Restaurant ausgebautes Vereinsheim gegenüber einer Schrebergartenanlage auf eben jener Höhe über Wuppertal. Seit Januar gibt es die „Königshöhe 2“ ganz in unserer Nähe.

Mit skeptischer Neugier haben wir die Höhe im Tal am Sonntag getestet, doch noch bevor wir diskutieren konnten, welches Lokal gemütlicher, welche (in Details voneinander abweichenden) Speisekarten besser und ob die Qualität von Speisen und Service gleichermaßen gegeben ist (die Antwort ist übrigens: ja!), sprach mich eine der Angestellten an: „Haben Sie Ihren Schlüssel abgeholt?“ „Nein“, sagte ich. (Denn ich hatte nicht die geringste Idee, ihn dort liegengelassen zu haben.) Dann sollten wir das unbedingt tun, mahnte sie, und für den Fall, dass eine der neuen Kolleginnen – schließlich gebe es nun zwei Standorte und daher einige neue Gesichter – uns nicht kennen würde, erläuterte sie mir, wo der Schlüssel aufbewahrt wurde. Später kam eine weitere Angestellte, erleichtert, endlich die Besitzer des Schlüssels ausfindig gemacht zu haben. Sogar bei einem Händler unseres Kleinwagens habe sie angerufen, um unsere Namen herauszufinden.

Daraus lässt sich eine Zutatenliste für guten Service zusammenstellen:

  • Jeden Kunden aufmerksam wahrnehmen und individuell behandeln
  • Sich die „Probleme“ des Kunden, soweit es angemessen ist, zu eigen machen
  • Unkonventionelle Wege gehen und über den Tellerrand hinausschauen, um Interesse am Gegenüber und Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen

Ob gastronomischer Service oder PR-Dienstleistung: Je besser die Beziehung zwischen den „Geschäftspartnern“ ist, desto mehr Zukunft hat sie. Ein umsichtiger Service wirkt Wunder in der Kundenbindung und sollte stets mehr als eine nüchterne Leistungserbringung sein. In diesem Sinne: „buon anno“ und Ihnen viel Erfolg sowie erfreuliche Geschäftsbeziehungen im Jahr 2015!